Eigentlich fast wie zuhause:

Wenn man mit dem Auto oder Zug über die Grenze ins Ausland fährt, wird sich das Handy automatisch ein ausländisches Mobilfunknetz suchen, sobald das deutsche Heimatnetz nicht mehr zu empfangen ist. Dies ist meist ein paar Kilometer hinter der Grenze soweit.

Bei Anreise mit dem Flugzeug schaltet man das Handy nach Ankunft ein und nach kurzer Zeit sucht sich das Gerät automatisch das stärkste verfügbare Netz.

Wenn’s nicht klappt, kann es an hier beschriebenen Problemen liegen.

Nun kann man eigentlich sofort lostelefonieren. Aber Achtung: Gespräche im Ausland sind grundsätzlich teurer als Gespräche zuhause. Auch ankommende Gespräche kosten Geld.

Nun gut, das Display zeigt nun den Namen des ausländischen Netzes. Dieser kann je nach Handymodell auch verschieden aussehen. Aber wie telefoniert man denn nach Hause? Und wie kann man angerufen werden?

1.Anrufe aus dem Ausland nach Deutschland

Man wählt die Vorwahl für Deutschland, dann die Vorwahl für den Ort oder das Mobilfunknetz (ohne führende Null)
und zuletzt die Teilnehmernummer.

0049

Deutschland

211

Ortsvorwahl

1234567

Teilnehmernummer

In einigen Ländern (meist ausserhalb Europa) lautet die Vorwahl nach Deutschland anders. Dort wählt man:

+49

Deutschland

211

Ortsvorwahl

1234567

Teilnehmernummer

Die +49 funktioniert aus jedem Mobilfunknetz weltweit. Am besten man legt alle Nummern im Speicher des Handys gleich mit +49 beginnend ab, dann kann man auch im Ausland den Speicher nutzen. Das funktioniert natürlich auch zurück in Deutschland.

Das + Zeichen erzeugt man übrigens je nach Handy auf verschiedene Weise, bei Nokia z.B. drückt man zweimal die Stern-Taste.

2. Ankommende Anrufe im Ausland

Ankommene Anrufe werden automatisch ins Ausland durch-
gestellt, der Anrufer merkt in den meisten Fällen noch nicht einmal, das man sich nicht in Deutschland befindet.

Es gibt deshalb auch keine besondere Vorwahl, wenn sich der Angerufene im Ausland befindet.

Der Anrufer zahlt - um dies vorwegzunehmen - übrigens auch immer den gleichen Minutenpreis für das Gespräch, egal ob der Angerufene sich in Deutschland oder im Ausland befindet.

Den zusätzlich anfallenden Preis für die Weiterleitung ins Ausland zahlt der Angerufene, deshalb kosten ankommende Anrufe im Ausland den Angerufenen auch Geld.
 

SMS, MMS und Datennutzung

Diese funktionieren im Ausland exakt so wie in Deutschland, für SMS und MMS ist auch keine Auslandsvorwahl nötig. MMS und Datennutzung ist nur möglich, wenn das ausländische Netz dies auch unterstützt (siehe Roamingtabelle).

Sonderfall: Zwei deutsche Handys im Ausland

Übrigens: Auch wenn zwei deutsche Handys sich im selben Ausland aufhalten, muß immer die deutsche Nummer mit deutscher Vorwahl des anderen Handys gewählt werden. Der Anruf wird immer über Deutschland geleitet. Egal welcher Aufenthaltsort, die Nummer und Vorwahl ändert sich grundsätzlich nicht. Der Anrufer zahlt einen Anruf nach Deutschland, der Angerufene zahlt die Kosten für ein ankommendes Gespräch.

Da die Auslandstarife der jeweiligen Netze sehr vielfältig sind und die Pflege der Preise sehr aufwändig, habe ich diese Informationen leider entfernt.

Das Handy zeigt den Namen des ausländischen Netz-
betreibers an.
Hier einige Beispiele..

Hier findet man die stets aktuelle Liste aller Handynetze weltweit.

Dabei ist für jedes Netz angegeben, ob es mit einem deutschen Handy nutzbar ist.

Außerdem sind die verfügbaren Dienste wie MMS oder UMTS vermerkt, falls das Netz sie unterstützt.

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Dies ist eine private Homepage. Da alle Informationen von mir selbst zusammengetragen wurden, kann ich trotz größtmöglicher Sorgfalt für die hier gemachten Angaben keinerlei Gewähr übernehmen. Dies gilt insbesondere für Preisangaben, diese können sich jederzeit kurzfristig ändern und liegen in der Verantwortung der Netzbetreiber.